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Der Tag beginnt nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel Post in
Pontresina. Zuerst flach, etwas Single-Trail und schliesslich auf der Strasse bis zur Passhöhe. |
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Das Val da Camp zeigt sich bis zum Rifugio di Saoseo von der gutmütigen Seite, und der Fruchtkuchen mit Kaffe mundet vorzüglich. Dann aber folgt eine 1-stündige Tragepassage ! |
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| Hinten runter vom Pass da Viola wieder auf guter Schotterstrasse. Die neu angelegte Strasse zum Passo di Verva hat es aber in sich ! |
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| Sehr steil ist der Einstieg, oben etwas flacher, dafür immer gröberer Schotter. Aber alles fahrbar. |
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| Dann hinunter in den Süden! Endlos erscheint und die Abfahrt, zuerst auf steiler Schotterstrasse, dann auf Asphalt bis hinunter nach Grosio. |
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| Die Unterkunft im Hotel Sassella in Grosio wurde schon von anderen "Crossern" empfohlen, ich kann das bestätigen. |
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Singletrail bei Morteratsch.
Weiter oben am Berninapass haben wir die Hauptstrasse genommen, weil es
irgendwie komisch aussah, dass wir uns 20m neben der Teerstrasse im Gelände
abmühten.
Oben am Berninapass war der Einstieg in den Wanderweg mit einem Schneefeld versperrt. Aber ein Biker kennt kaum Hindernisse.
Bei La Rösa sind wir dann abgebogen und haben den Weg ins Val da Camp genommen. Ein nächstes mal würde ich statt dem oberen Wanderweg ab Lagüzzon den besseren Weg über Lagüzzon - Acqueti nehmen.
Im Rifugio di Saoseo genossen wir einen Fruchtkuchen und Kaffe. Eine gute Entscheidung, hier noch etwas Kräfte zu sammeln, denn danach folgte bald eine happige Tragepassage zum Pass da Viola.
Endlich oben am Pass da Viola !
Jetzt warme Kleider anziehen und hinunter ins Val Viola.
Beim Rifugio Viola liesse sich (bei schönem Wetter) prima einkehren, wie ich im Jahr danach gelernt habe: Der Wirt kommt zum Tisch und frägt, ob wir essen möchten. Nachdem dies mit Ja beantwortet ist, gibt es keine weiteren Fragen. Kurz darauf tischt er eine Riesen-Portion Polenta auf, die Mamma kommt mit dem Topf Fleischsosse vorbei. Zu trinken gibts eine Flasche 2L! Rotwein und eine Flasche Wasser (auch 2L). Dann kommt wieder der Wirt, bringt gegrillte Salsiccia, und wer schön isst bekommt danach noch ein deftiges Stück Alpkäse. Wie selbstverständlich gibts danach Kaffe mit Grappa. Nach dem Bezahlen (nur 10 Euro für alles !) verabschiedet er sich noch mit einem kleinen, supersüssen Glühwein. -> unbedingt probieren !

Auf halbem Weg talauswärts wechseln wir die Talseite und steigen wieder auf zum Passo di Verva. Steigen ist das richtige Stichwort. Sehr steile Betonplatten, ein flacheres Mittelstück und zum Schluss immer gröberer Schotter. Aber fahrbar.
Abfahrt vom Passo di Verva.
Oben am Pass war es nicht so recht gemütlich, umherwehende Wolken und beinahe Nieselregen, also kein Grund hier oben ein Picknick zu veranstalten.
Die herrliche Abfahrt lohnt die Mühen des Aufstiegs. Oben zuerst noch recht wild und alpin, je weiter hinunter, desto wärmer und freundlicher.
Jetzt gehts rasant in den Süden !
Die Übernachtung in Grosio im Albergo Sassella, die Adresse wurde von andern Bikern herumgeboten, war ganz in Ordnung. Das Menu zum Nachtessen reichhaltig, der Wirt macht ein Pauschalangebot inkl. Getränke für 50 Euro. Als Tipp kann ich nur geben, ein Zimmer zu wünschen, das nicht zur Hauptstrasse liegt, denn hier röhren zu jeder beliebigen Uhrzeit Roller und Autos vorbei.