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Btta. di Forcola / Btta. di Pedenolo

13. Aug. 2005,     65km   1400Hm

Die 6. und letzte Etappe der Bike-Woche. Sie soll uns in Puschlav bringen, von wo uns die Rhätische Bahn wieder nach Chur zurück bringt.

Doch zuerst steht nochmals ein Highlight auf dem Plan. Wieder mit dem Shuttle vom Hotel Stelvio in Sta. Maria zum Umbrailpass hinauf gebracht, nehmen wird heute die westliche Route hinauf zur Btta. di Forcola. Dieser erste Aufstieg ist recht gut fahrbar, erst für die letzten paar Biegungen ist zu schieben. Nach wenigen Metern Abfahrt geht's dann gleich wieder links und nochmals hinauf zur Btta. di Pedenolo.

Dort beginnt eine sehr eindrückliche Abfahrt auf einer verfallenen Kriegsstrasse, aber alles einfach fahrbar. Da kam uns sogar von unten ein Biker entgegen ! Später führt der Weg in sehr schmalen Serptentinen in einem unglaublich steilem Hang (Achtung: langsam fahren und keine Steine auslösen!) hin und her, bevor man unten im Tal wieder auf die Schotterstrasse mündet.

Weiter ging's vorbei an den Seen von Cancano und S. Giacomo di Fraele und dann hinein ins südliche Seitental. Der Aufstieg zu Casine di Trela beginnt unten angenehm, wird dann immer steiler und flacht an einer spektakulären Felsenschlucht wieder ab. Bei der Alp endet die Schotterstrasse. Der folgende Wanderweg ins Val Trela zum Passo di Val Trela ist fast durchgängig fahrbar, gegen oben merkt man dem Trail an, dass er speziell für die Biker verbessert wurde. Die Abfahrt ins Val Pila gleicht einer Achterbahn und ist Fahrspass pur. Einzig die weite Umfahrung bevor man nach Trepalle gelangt, führt etwas gar weit in der Gegend herum. Bei der Abfahrt nach Livigno konnten wir gleich die Four-Cross-Strecke vom Weltcup bestaunen.

Ich hatte keine Lust, die Auffahrt zur Forcola di Livigno auf der Hauptstrasse im Verkehr abzustrampeln, also habe ich an einer Tankstelle kurzerhand einen Pickup-Fahrer angebettelt. So hatte ich oben gleich vor dem Zollübergang doch noch kurz Zeit, eine Flasche Grappa zu posten, bis mein ethisch einwandfreier Kollege (ohne Pickup, + 350Hm) auch oben ankam.

Nochmals wirklich toll war dann die Abfahrt ins Puschlav. Bei Sfazu sind wir auf die Nebenstrasse abgebogen, und unterhalb Splüga in einem Highspeed Waldweg gelandet. Pünktlich erreichten wir unser Tagesziel, den Bahnhof in Poschiavo.

Erst jetzt, da ich die Bilder ansehe, kommt wieder Fernweh auf. Schade, dass alles so schnell vorbei war (kann ich gut sagen, jetzt wo die Beine wieder erholt sind).

 

Fotoalbum

 

 

 

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