
Zuerst
verläuft die Strasse mässig steigend, mehr oder weniger im Wald. Bald hat man
aber die Waldgrenze erreicht, und die Gegend wird zunehmend alpiner. Genau das
richtige für einen brütend heissen Sommertag, wenn's unten im Tal vor Hitze
kaum mehr auszuhalten ist.
ACHTUNG: Sehr früh aufbrechen, man sollte unbedingt von 10Uhr auf dem Strelapass sein, denn so kommt man nicht mit Wanderen in Konflikt (davon gibt es später jede Menge, führt doch eine Standseilbahn auf den Berg).
Etwa
auf halber Höhe der Standseilbahn führt links weg der Panoramaweg um den Berg
herum. Und Panorama gibt es hier reichlich !
Trotz dieser Aussicht ist es nicht nötig, vor Ehrfurcht den Atem
anzuhalten.

Beim Strelapass ist das erste Etappenziel erreicht, und die Aussicht auf die
andere Seite über Sapün ins Schanfigg weckt Fernweh. Nur allzu gerne würde
man hier hinunter stechen, doch auch der weitere Weg zum Weissfluhjoch ist
einmalig.

Auf dem weiteren Verlauf verändert sich die Landschaft nochmals dramatisch.
Man hat zunehmend das Gefühl, in einer Mondlandschaft zu Biken.
Die Gipfelhöhe liegt 2629m über Meer. Hier gibt es nur noch Steine und man fühlt sich wirklich oben. Eindrücklich ist auch, in welchem Ausmass die Berge hier von Bahnen verbaut sind.
Ab und zu begegnet man ungläubigen Blicken von Wanderern (die sich mit der
Bahn hinauf bringen liessen) und diese fragen sich, ob denn das wirklich ein
guter Platz sei zum Biken. ES IST!
Der Rest ist Downhill, über Parsenn, wo im Winter jede Menge Skifahrer für
Umsatz sorgen.