
Mein Bike:
Specialized
Stumpjumper 120

Ich hatte beschlossen, das Bike selbst aufzubauen, und so gleich am neuen Bike schon alle Teile so zu haben, wie ich mir das vorstellte, weil mich die Serienausstattung bei Rädern und Bremsen nicht vollends überzeugte.
Einsatzbereich: Da ich mit einem einzigen Bike den breiten Einsatzbereich von Touren über All Mountain bis Soft-Enduro abdecken muss, gelten für mich folgende Grundsätze: komfortabel haltbar leicht
Siehe auch Detailtabelle der Einzelteile und Gewichte
Fahrerlebnis: Klar, ein neues Bike motiviert !
Etwas ungewohnt schien mir zu beginn der breite Lenker, obwohl ich sogar die
Schalthebelschellen angefeilt hatte, um diese näher zur Lenkermitte hin
montieren zu können. Aber jetzt schätze ich die bessere Kontrolle. Zusammen
mit den Plus an Federweg fahre ich heute Passagen bergab, wo ich früher
abgestiegen war ! Bergauf mit abgesenkter Gabel fährt es sich trotz bequemer
Sitzposition sehr effizient. Anfangs nervte die hintere Scheibenbremse trotz
genauester Montage mit lästigem Schleifgeräusch bei steiler Bergfahrt. Aber
das hat aufgehört, nachdem ich auf die Endurance-Beläge gewechselt hatte.
Standfestigkeit und Bremspower sind über jeden Zweifel erhaben, ich würde aber
hinterher auch hinten die 180-er Scheibe empfehlen.
Nach etwa 2000km und 40'000Hm, einem Alpencross und einem Besuch im Bikepark
Filzbach und alles ohne jegliche technische Probleme oder Defekte kann ich nur
sagen:
Ich hab das beste Bike, das ich mir vorstellen kann !
Ok, ein kleiner Hilfsmotor oder so...

Der Rahmen aus der Top-Serie von Specialized verspricht eine gute Basis für
den Aufbau eines leichten Bikes.
Trotzdem bietet der Hinterbau 120mm Federweg.
Die
FOX Talas RLC ist das adäquate Gegenstück für vorne, bietet
variablen Federweg von 90-130mm.
Mit reduzierten Federweg (90mm) senkt sich die Front des Bikes ab, und das Bike
hat auch bei komfortabler Sitzposition gute Klettereigenschaften.
Bei vollem Hub reicht der Federweg auch für gröbere Trails.
Der Steuersatz von Chris King ist eh schon gesetzt. Seit 9 Jahren habe ich nichts anderes mehr verbaut. Einbauen und vergessen.

Wer
hat's erfunden ?
Wir Schweizer.
Hügi 204s disc, und DT swiss Felge XR4.1d, Speichen: DT super comp, 2.0/1.7/1.8
Syntace
Lenker haben in Magazin-Tests mehrfach ausgezeichnet abgeschnitten. Die Kombi
Vorbau und Lenker passt garantiert. Für eine noch bequemere Sitzposition ein
eher kurzer Vorbau und ein gekrümmter Lenker. Vorbau: Syntace F99, 90mm
Lenker: Syntace Vector Lowrider Carbon



Eine standfeste Scheibenbremse vom erfahrensten Hersteller MAGURA
Magura Louise FR, vorne 180mm, hinten 160mm (ich würde hinten auch zur 180-er Scheibe raten!)
Der
Sattel ist Individualsache. Ich fahre seit Jahren Flite.
Zuerst hatte ich einen puristischen SLR montiert. Der hat zwar einen guten
Sitzkomfort, aber nach 3 Tagen Cross mit grossem Rucksack war die Polsterung
platt und erholte sich erst nach einer Woche wieder.
Der Selle Italia SLR XC passt mir, und macht auch eine Woche Cross mit.
Für leichten Allzweckeinsatz habe ich in der Regel den Schwalbe Racing Ralph
26x2.25 montiert.
Für Alpencross (für mehr Grip) aber hinten den Schwalbe Black Jack und vorne
den Specialized Enduro 26x2.20
Und dann wären da noch die üblichen Shimano-Parts:
Bei der Schaltung blieb ich konventionell bei der gewohnten XTR ohne rapid
rise, auch den Umwerfer gönnte ich mir in XTR, der soll ja solange halten wie
das Bike.
Schalthebel hatte ich noch ein paar XT-STI im Schrank, wenn die hinüber sind,
werden es SRAM Trigger sein.
Alles weitere am Antriebsstrang ist Verschleissmaterial: Kurbel und Kassette XT,
Kette XTR
Siehe auch Detailtabelle der Einzelteile und Gewichte