

Der absolute Saison-Höhepunkt, das SWISS BIKE MASTERS. Bei diesem Kult-Race im Heimrevier teilzunehmen ist schon beinahe Pflicht.
Mittlerweile habe ich 6 mal die "kleine Runde" und im Jahr 2000
auch mal die Grosse
Runde mitgemacht (weiterer
Bericht). Es ist jedes mal wieder eine neue Herausforderung.
Hier zeige ich ein paar Bilder von meiner 1. Teilnahme, das war 1996.
"Das längste und härteste Rundstreckenrennen der Welt" steht in der Ausschreibung.
Deshalb
habe ich grossen Respekt, als ich mein Bike im Startgelände bereit lege.

Am Start steht ein riesiges Feld von über 2000 Bikern für die kleine Runde.
Mit
dem Startschuss ist die innere Anspannung schlagartig vorbei. Auf dem ersten
Anstieg bleibt genug Zeit, den eigenen Rythmus zu finden.

So gut in der Hälfte (in Saas) bin ich ganz froh, dass mir die Beine massiert werden, erste Anzeichen für Krämpfe haben sich gezeigt.
Dann so nach etwa 4 Stunden beginnt das Rennen eigentlich erst, mit dem Aufstieg nach Madrisa. Man sagt auch Alpe d'Huez, wegen den vielen Zuschauern an der Stecke. Einen Kilometer weiter unten hatte ich das Bike noch geschoben. Aber jetzt, bei dem Zuschauerauflauf geht es wie von selbst, die Schmerzen sind verflogen.

Das ist der langersehnte Moment. Die Zieleinfahrt nach 7:45h.
Wer dieses unbeschreibliche Glücksgefühl noch nie erlebt hat ist selber Schuld
!

Das Bike hat gut funktioniert, doch wünschte ich mir in der Abfahrt von der Carschina eine V-Brake (die ist soeben auf dem Markt erschienen).
Das nächste Jahr bin ich weider dabei !
Und so war es auch.
Mal sehen wie viele das noch werden...






