

Weil es auch dieses Jahr nicht ganz ohne Marathon ging, musste gegen
Saison-Schluss doch noch etwas unternommen werden. Kaum trainiert bin ich
angetreten, die 75km und 2300Hm sollten doch problemlos zu bewältigen sein.
Aber Achtung, das ewige auf und ab macht es schwierig für längere Zeit einen
Rythmus zu finden, und auch die Steigungen sind teilweise recht giftig. Ich
erinnere mich an eine Stelle irgendwo in der Streckenmitte, da hatte ich
tatsächlich den kleinsten Gang (22/34!) eingelegt, und musste trotzdem
ordentlich drücken, und das obwohl die Strecke kaum steil erschien. Entweder
sind da alle Bäume schräg gewachsen, oder der feuchte Waldboden war schuld.
Aber im hinteren Streckenteil wurde es dann wieder freundlicher. Auf der Strecke oben am Hügel, zurück Richtung Schleitheim meint man, juhee, nur noch da runter ins Dorf. Aber nein, mit dem Zielbogen vor Augen mussten wir links abzweigen und nochmals einen neckischen Hügel bezwingen. Das empfand ich schon beinahe als Strafrunde.
Ich sollte wohl für den nächsten Marathon doch wieder etwas mehr trainieren.